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Kartoffelpuffer mit Apfelmus selber machen

Fermentiertes Apfelmus mit Milchsäurebakterien

Zumindest rein optisch unterscheidet sich das Apfelmus nicht von gekochtem, in allem anderen aber schon.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Fermentieren 2 Tage
Gesamtzeit 2 Tage 30 Minuten
Gericht Hauptgericht
Küche Deutsch
Portionen 800 Gramm

Zutaten
  

Apfelmus

  • 8 Äpfel
  • 4 EL Molke oder Wasserkefir
  • 1 Prise Zimt
  • 0,5 TL Meersalz

Kartoffelpuffer

  • 400 g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel 100 g
  • 1 Ei
  • 2 EL Mehl
  • 1,5 TL Salz
  • 40 g Paniermehl
  • Rapsöl zum Braten

Anleitungen
 

  • Äpfel waschen, schälen, vierteln und entkernen. Die Äpfel grob raspeln. Die Äpfel mit Molke, Zimt und Salz in ein steriles Glas geben. Die Äpfel mit einem Kochlöffel nach unten schieben und so gut wie möglich verdichten. Die Öffnung vom Glas gründlich reinigen und das Glas verschließen.
  • Die Äpfel für 2 Tage an einem schattigen, warmen Ort fermentieren lassen. Das Glas täglich einmal öffnen, um entstehende Kohlensäure entweichen zu lassen.
  • Anschließend kann man das Apfelmus noch fein pürieren, wenn man das möchte und mit Zucker abschmecken, falls gewünscht. Es hält sich gekühlt für vier bis fünf Tage. Man kann es auch einfrieren, wenn man einen Vorrat anlegen möchte oder nicht alles auf einmal essen mag oder kann.
  • Für die Kartoffelpuffer die Kartoffeln schälen und waschen. Drei Viertel der Kartoffeln fein reiben, den Rest grob raspeln. Die Zwiebel fein reiben. Die Kartoffeln mit Zwiebeln, Ei, Mehl, Salz und Paniermehl vermischen.
  • Öl in eine beschichtete Pfanne geben und erhitzen. Von der Kartoffelmasse je eine Schöpfkelle voll pro Puffer hineingeben und etwas dünner verstreichen. Die Puffer bei mittlerer bis großer Hitze in ca. 3 Minuten pro Seite knusprig und goldbraun braten. Auf Küchenpapier entfetten und mit dem Apfelmus servieren.

Notizen

Es ist sehr wahscheinlich, dass eine geringe Menge Alkohol entsteht, vor allem, wenn man das Apfelmus länger als zwei Tage im Warmen fermentieren lässt.
Bedenke das also dabei, wem du dein Apfelmus anbietest.