800gMalzextraktungehopft, aus Gersten- oder Weizenmalz
3,5lWasser
75gTraubenzucker
3gPerle Hopfen5 % Alpha
6gobergärige Trockenhefe
Anleitungen
Bevor wir beginnen, bitte alle Utensilien, die wir zum Brauen benötigen gründlich reinigen und desinfizieren! Ich lege alles in eine Lösung aus 50 g Kaliumdisulfit (Potassium metabisulfite) auf 4 l Wasser für 15 Minuten ein. Anschließend lasse ich alles abtropfen und in der Sonne trocknen.
Würze kochen
Malzextrakt und Wasser in einen Topf geben und verrühren. Malzextrakt und Wasser zum Kochen bringen und 5-8 Minuten kochen lassen, bis der Eiweißbruch (Ausflockungen von Eiweißen, Gerbstoffen und Hopfenbestandteilen) deutlich zu erkennen ist.
Den Hopfen dazu gegeben und weitere 30 Minuten kochen lassen. Anschließend die Würze für 5 Minuten ruhen lassen, dann durch ein Passiertuch in einen Gäreimer filtern.
Traubenzucker einrühren. Den Eimer mit der Würze zum Abkühlen in ein kaltes Wasserbad stellen und auf 30 °C abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Hefe mit 10 ml Wasser und 0,5 TL Zucker in einem Glas verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat.
Die Hefe in den Sud kräftig einrühren und 30 Minuten ruhen lassen. Den Malzbier-Sud in sterile Bügelflaschen* abfüllen und verschließen. Anschließend für 4 Stunden bei Raumtemperatur fermentieren lassen. NICHT LÄNGER!
Pasteurisieren
Die Flaschen in einen hohen Topf mit Gittereinsatz stellen und mit Wasser bis zum Flaschenhals auffüllen. Das Wasser bei mittlerer Hitze, ganz langsam auf 76 °C erhitzen, dann ausschalten und die Flaschen darin auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Anschließend über Nacht in den Kühlschrank stellen und durchkühlen lassen. Danach darf eiskaltes Malzbier genossen werden.
Notizen
Malzextrakt gibt es in vielen Sorten und Konzentrationen. Für immer gleiche, exakte Ergebnisse das Malzextrakt mit 20 °C warmen Wasser auf eine Stammwürze von 12° P (Plato) verdünnen. Zum Messen der Stammwürze ist ein Refraktometer (Brix ÷ 1,04) oder ein Aräometer notwendig, auch Senkwaage, Senkspindel, Dichtespindel oder Hydrometer genannt.Disclaimer! Bedenke, dass es nicht ungefährlich ist, das Malzbier in geschlossenen Flaschen gären zu lassen. Es besteht durchaus die Gefahr, dass die Flaschen explodieren können. Insbesondere, wenn man den Ansatz zu lange gären lässt. Ich übernehme keine Haftung, falls Flaschen explodieren.
Wow, danke, dass du bis zum Ende gelesen hast! Mit 35 Jahren als Koch und 10 als Autor halte ich diese Seite werbefrei und schreibe alles selbst – keine KI hier.
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