Die Sojabohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen.
Am nächsten Tag die Sojabohnen durch ein Sieb abgießen und abspülen.
Je nachdem, wie groß dein Mixer ist, kannst du alle Bohnen auf einmal mit 1,5 Liter Wasser pürieren oder wie ich, je ein Drittel der Bohnen mit 500 g Wasser für 3 Minuten pürieren.
Die Sojamilch durch einen Nussmilchbeutel, Passiertuch oder wie ich durch einen Gardinenstoff aus Baumwolle filtern und gut auspressen. Dafür habe ich mir ein Sieb in einen großen Topf gehangen, meiner hat 4 Liter Fassungsvermögen, und die Sojamilch direkt in den Topf abtropfen lassen.
Die Sojamilch bei schwacher Hitze zum Kochen bringen, dabei häufig umrühren um ein Anbrennen zu verhindern. Die Sojamilch für 20 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit 8 g Nigari in 100 g Wasser auflösen und 2 EL Sojasoße und 1-2 EL flüssiges Raucharoma* einrühren. Wenn du den Tofu räuchern möchtest, kannst du Sojasauce und Raucharoma weglassen.
Zwei Tofupressen* mit jeweils einem Passiertuch oder Baumwolltuch (z. B. Gardinenstoff) auslegen.
Die Sojamilch auf 75 °C abkühlen lassen. Die Haut und den Schaum von der Sojamilch abschöpfen.
Die Nigaril-Lösung einrühren und 8 Minuten ruhen lassen.
Die Tofumasse gleichmäßig in die Tofupressen abfüllen und mit je einem etwa 2 kg schweren Gewicht beschweren. Ich habe dafür Ziegelsteine verwendet. Für einen festen Tofu, die Masse für 20 Minuten pressen.
Den Tofu anschließend für 30 Minuten in kaltes Wasser legen um die Bitterstoffe vom Nigari zu entfernen.
Während der Tofu wässert, habe ich in einem großen Pflanzkübel ein Feuer angezündet und lasse das Holz darin abbrennen,
bis nur noch glühende Kohlen übrig sind.
Zum Räuchern habe ich außerdem eine Handvoll Räucherchips aus Obstgehölz für eine Stunde in Wasser eingeweicht.
Die Räucherchips in die Glut legen. Ein Gitter auf den Pflanzkübel legen und darauf den zu räuchernden Tofu.
Den Pflanzkübel mit einem weiteren Pflanzkübel abdecken und den Tofu für 30 bis 60 Minuten räuchern. Wie lange du den Tofu räucherst, hängt von deiner Vorliebe ab. Je länger, desto kräftiger das Aroma und umso fester wird der Tofu.
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